Rücksichtnahme unter Hundehaltern

Wie oft höre ich Beschwerden über Hundehalter. Sie sind rücksichtslos, passen nicht auf und haben ihre Hunde nicht im Griff.
Diese Aussagen stammen aber nicht ausschließlich von Joggern (die sich oft nicht bemerkbar machen), Fahrradfahrer (die manchmal nicht wissen wie man klingelt) oder Fußgängern…sondern von anderen Hundehaltern.

Es ist eigentlich recht einfach, ein wenig die Spannungen aus solchen Situationen zu nehmen und das Gassigehen für alle Beteiligten so stressfrei wie möglich zu gestalten.

Wenn einem ein angeleinter Hund entgegenkommt, dann nimmt man seinen eigenen ebenfalls zu sich oder ist sich sicher, dass dieser einen Bogen um den anderen läuft. Vielleicht ist der angeleinte Hund verletzt, im Training oder einfach nur unsicher, bzw. aggressiv.
Wer schon mal einen unsicheren Hund an der Leine hatte, mit dem gerade trainiert wird, dass Fremdhundebegegnungen nicht das Ende der Welt bedeuten, der weiß was es heißt, wenn ein 40kg-schwerer „Tut nix“ auf einen zugerannt kommt, die Individualdistanz nicht einhält und je nach Charakter das spielen oder eine Rauferei anfängt.

Gerade mit alten Hunden hat man öfters das Problem, dass der eigene Hund die eine oder andere orthopädische Baustelle hat. Dazu haben gerade ältere Hunde oft kein Interesse mehr an der „Jugend“ und sind froh, wenn sie ihren eigenen Weg gehen können.
Dies geht aber nur, wenn die anderen Hundebesitzer ein wenig auf ihre Hunde aufpassen, so dass der kranke, verletzte, alte, unverträgliche Hund seinen Weg gehen kann ohne belästigt zu werden.

Ein bisschen Rücksichtnahme schadet niemand und hilft den anderen Menschen bei der Betreuung ihrer „Problem“hunde.

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Eine Antwort auf Rücksichtnahme unter Hundehaltern

  1. Jasmina sagt:

    Hach…da sprichst Du mir aus der Seele. Wenn es doch nur immer so klappen würde. Ich habe unter anderem eine knapp 11-jährige Dame an der Leine, die andere Hunde am liebsten meidet, ihre Ruhe haben möchte und theoretisch auch ganz auf Artgenossen verzichten könnte 😉 ..und bei „offensiven“ oder etwas distanzlosen Hunden gern auch mal „meckert“. Meist laufe ich mittlerweile schon ein ganzes Stück vor Sichtung anderer Hunde einen größeren Bogen, sodass man es eigentlich gar nicht mehr missverstehen kann, dass wir den jeweils anderen lieber erst einmal aus dem Weg gehen würden (sofern wir diesen nicht kennen). Notfalls nehme ich auch mal meine Hündin an die Leine – einfach nur um von Weitem zu „demonstrieren“, dass eine Hundebegegnung gerade nicht ungbedingt gewünscht ist – in der Regel klappt das ganz gut und die meisten Hundehalter reagieren darauf 🙂 LG Jasmina

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