Spondylose

Die Spondylose (Spondylopathia deformans) ist eine degenerative Erkrankung an der Wirbelsäule. Bei der Spondylose werden Knochenbrücken gebildet, die die einzelnen Wirbelkörper miteinander verbindet.
Die Spondylose läuft meist in akuten Schüben ab, die für den Hund sehr schmerzhaft sein können. Während eines Schubes ist darauf zu achten, dass der Hund nicht überbelastet, warm gehalten und ggf. mit Schmerzmitteln versorgt wird.
Sobald die Verknöcherung abgeschlossen ist, gehen bei vielen Hunden die Beschwerden zurück.

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Quelle: Peter Rosin, Berlin

Wie erkennt man eine Spondylose?
Ohne ein Röntgenbild gar nicht!
Man kann eine Verdachtsdiagnose stellen, wenn die Hunde sehr empfindlich im Rücken sind oder im fortgeschrittenen Stadium auch die Hinterfüße schleifen, weil durch die Knochenanbaute die Leitfähigkeit der Nerven gemindert wird.
Im akuten Spondyloseschub wird der Hund starke Schmerzzeichen im Rücken zeigen wie Bewegungsunlust, Meideverhalten/Aggression bei Berührungen des Rückens, aufgekrümmter Rücken etc.
Absolut unerlässlich ist eine Röntgendiagnostik (seitliche Aufnahme am besten der gesamten Wirbelsäule), da solche Beschwerden auch von anderen „Baustellen“ herrühren können.

Behandlung einer Spondylose:

Eine Spondylose kann man nicht heilen!
Spondylosegeplagte Hunde, sollten nur noch sehr schonend im Hundesport geführt werden, enge Wendungen, Sprünge, VPG-Arbeit (Abt.C) sollten vermieden oder nur noch sehr vorsichtig ausgeführt werden. Gezielte Bewegungsübungen sind anzuraten und auch beim normalen Spazierengehen muss der Hund meist nicht geschont werden.

Eine physiotherapeutische Behandlung mit Wärme, detonisierende Massagen, Blutegel oder Akupunktur können sehr oft gute Erfolge erzielen und helfen den Hund bald wieder auf die Beine zu helfen. Hausaufgaben und Tipps für den Besitzer werden von den meisten Physiotherapeuten gerne weitergegeben, so dass Sie ihrem Hund daheim selbständig unterstützen können.

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