Wann unsere Hunde zu den Senioren gehören, kann man nur sehr schlecht an einem bestimmten Alter festmachen. Fest steht, dass kleine Hunde oft erst später „alt“ werden, als ihre großen Hundekumpel.
Was gibt es denn nun zu beachten? Alte Hunde sollten nur noch sehr dosiert im Hundesport geführt werden (nach entsprechendem Warm up) und lieber mit Nasenarbeit ausgelastet werden, die Gassigänge werden dem jeweiligen Hund angepasst. Wichtig ist auch hier, dass der Hund nicht zu dick ist, um die Gelenke möglichst wenig zu belasten. Unterstützen Sie ihren älteren Hund durch Physiotherapie, Nahrungsergänzungsmittel und angepasste Bewegung.
Für einen Hund ist das Altern etwas ganz natürliches….wir Menschen haben mehr Probleme damit unsere vierbeinigen Freunde durch ihr Alter zu begleiten. Wir sehen, wie sie älter werden, Altersprobleme bekommen, vermehrt schlafen und manchmal sich sogar zurückziehen oder dement werden.
Manchmal müssen die Oldie-Besitzer auch noch „ungeschickte“ Aussagen von Mitmenschen ertragen „Ach…so alt schon?! Dann macht ers ja auch nicht mehr lange!“ ist nur ein Satz, den ich mit meinem Oldie gehört habe. Vielleicht keine böse Absicht, aber so was trifft direkt ins Herz des Hundebesitzer.
Wenn irgendwann dann mal der Zeitpunkt des Abschieds naht, dann bleiben Sie bei ihrem Hund. Kann oder will sich Ihr bester Freund nicht von alleine auf den Weg machen, müssen wir Menschen manchmal die Entscheidung treffen…die schwerste Entscheidung im Leben eines Hundehalters. Seien Sie sich aber gewiss…Ihr Hund, Ihr bester Freund wird Ihnen zeigen, wann er nicht mehr weiter leben möchte. Verabschieden Sie sich von ihm und klären sie mit dem Tierarzt ab, ob er nicht zu Ihnen nach Hause kommen kann.
Nichts kann uns letzten Endes trösten,
wenn ein geliebter Begleiter gegangen ist.
Aber unsere Tränen können die Wüste des Kummers
in unseren Herzen bewässern
und sie ganz allmählich wieder
in eine Oase der Zuversicht verwandeln.